Das sollte man über die Laserbehandlung mit Lasek wissen

Bei Lasik handelt es sich um eine Form des Augenlaserns, die den meisten Menschen bekannt sein dürfte. Lasek ist hingegen nur wenigen Menschen ein Begriff. Dabei handelt es sich auch um eine Form von Augenlasern, die bereits seit dem Jahr 1995 als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren gilt und rund um den Globus praktiziert wird. Der Begriff Lasek/PRK bedeutet „Laser Epithelial Keratomileusis.“ Genau wie im Fall von Lasik, handelt es sich hierbei um einen Eingriff, der ambulant und unter der Verabreichung der entsprechenden Augentropfen binnen weniger Minuten durchgeführt werden kann.

Im ersten Schritt wird die oberste Schicht der Hornhaut bei diesem Eingriff entfernt. Erst wenn die Epithel-Schicht nicht mehr im Weg ist, kann die eigentliche Laserbehandlung mit Lasek starten. Hierbei findet eine Modellierung der Hornhaut statt. Die vorhandene Krümmung wird also so angepasst, dass die Fehlsichtigkeit, die bei dem Patienten vorliegt, nun ausgeglichen werden kann. Im Gegensatz zu der Behandlung mit Lasik erfolgt nun aber noch ein weiterer Schritt. Denn es wird eine weiche Kontaktlinse in das Auge eingesetzt, die als Schutzschicht fungiert. Die Kontaktlinse verbleibt für einige Tage im Auge.

Besonders wenn die Hornhaut des Patienten besonders dünn oder weich ist, ist das Augenlasern mit Lasek zu bevorzugen. Gerade Polizisten und Kampfsportler greifen gerne auf diese Methode zurück, da sie oftmals der Gefahr ausgesetzt sind, dass sie sich durch die Einwirkung eines stumpfen Gegenstandes an ihren Augen verletzen könnten. Alle Betroffenen sollten wissen, dass leichte Schmerzen im Anschluss an diesen Eingriff normal sind. Diese klingen jedoch nach spätestens drei Tagen wieder ab. Eine Nachkontrolle ist nach fünf Tagen erforderlich, damit die Schutzlinse aus dem Auge des Betroffenen entfernt werden kann.

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