Multifokallinsenimplantation

Wenn der Patient an einer starken Sehschwäche oder einer ausgeprägten Alterssichtigkeit leidet, kann der Augenlaser meistens nicht die gewünschte Korrektur der Fehlsichtigkeit erbringen. In diesem Fall raten Experten im Anschluss an eine entsprechende Voruntersuchung oftmals zu einer Implantation von Multifokallinsen.

Eine Mehrstärken-Intraokularlinse wird in das Auge des Betroffenen eingesetzt, um dessen natürliche Linse, die ihre Funktion nicht mehr erfüllt, zu ersetzen. Dabei kann ein kompletter Austausch der körpereigenen Linse erfolgen oder die Multifokallinse wird zusätzlich zur bereits vorhandenen Linse eingesetzt. Das spezielle Oberflächendesign, der bei diesem Eingriff verwendeten Linsen, sorgt dafür, dass die Sehschwäche über den gesamten Sehbereich korrigiert werden kann.

In den meisten Fällen können die Patienten im Anschluss an diesen Eingriff also fast gänzlich auf ihre Sehhilfe verzichten. Sollten die Patienten neben der Alterssichtigkeit auch noch an einer Weit- oder Kurzsichtigkeit leiden, so bietet sich dieser Eingriff ebenfalls an. Bei der Behandlung wird der Augenarzt Zürich die körpereigene Linse entfernen, indem er einen winzigen Schnitt an der Hornhaut setzt. An dieser Stelle kann dann die Multifokallinse implantiert werden. Nachdem man die Kunstlinsen durch die kleine Öffnung eingesetzt hat, entfalten sie sich automatisch und nehmen die Position der ursprünglichen Linse ein.

Im Anschluss an die Operation, muss der Patient für mindestens einen Tag eine Bandage tragen. Da der Schnitt am Auge verhältnismässig klein ist, muss dieser nicht genäht werden, sondern verheilt in den meisten Fällen eigenständig. Die Dauer des Eingriffs beträgt rund 20 Minuten. Eine gleichzeitige Behandlung beider Augen ist jedoch nicht möglich. Der zweite Eingriff erfolgt erst ein paar Tage später, wobei ein Abstand von zwei bis sieben Tagen empfehlenswert ist. Anstrengende Tätigkeiten sollte man im Anschluss an die OP natürlich vermeiden, um den Heilungsprozess des Auges nicht unnötig zu gefährden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.