Was versteht man unter einer Behandlung mit LASEK?

Augenlasern mit Lasik dürfte vielen Menschen ein Begriff sein. LASEK ist hingegen noch nicht ganz so bekannt. Dabei handelt es sich hier um eine abgewandelte Form der Lasik-Behandlung. LASEK steht für „Laser Epithelial Keratomileusis“ und es erfolgt nur ein sehr kurzer Eingriff. Auch hierbei kommen betäubende Augentropfen zum Einsatz, damit die OP für den Patienten völlig schmerzfrei durchgeführt werden kann. Kaum haben die betäubenden Augentropfen ihre volle Wirkung entfaltet, schon kann die oberflächliche Zellschicht der Hornhaut am Auge abgelöst und entfernt werden.

Nun kommt der Laser zum Einsatz, der die Hornhaut im Bereich von wenigen Mikrometern modelliert. Die Krümmung der Hornhaut wird durch den Eingriff mit LASEK also so angepasst, dass die Fehlsichtigkeit berichtigt werden kann. Im weiteren Verlauf ist es nun so, dass der Arzt eine weichte Kontaktlinse in das Auge des Patienten einsetzt. Diese sollte einige Tage lang getragen werden, um das Auge entsprechend zu schützen, während die Hornhaut in aller Ruhe abheilen kann. Besonders bei Patienten, die eine sehr dünne oder weiche Hornhaut haben, bietet sich dieses Verfahren im Vergleich zum herkömmlichen Lasik an. Denn die Hornhaut wird hierbei noch zusätzlich geschützt. Dieses Verfahren zur Korrektur einer entsprechenden Fehlsichtigkeit kommt bereits seit 1995 zum Einsatz und ist selbstverständlich wissenschaftlich anerkannt.

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