Wie funktioniert eine Behandlung mit Lasik?

Lasik, sprich „Laser in situ Keratomileusis,“ ist die wohl beliebteste Art des Augenlaserns. Bei diesem ambulanten Eingriff kommt der Laser in aller Regel nur für wenige Sekunden zum Einsatz und der komplette Eingriff dauert auch nicht länger als einige Minuten. Damit der Patient bei der OP keine Schmerzen hat, werden betäubende Augentropfen verabreicht. Eine Vollnarkose ist somit nicht erforderlich. Kaum haben die Augentropfen ihre Wirkung voll und ganz entfaltet, kann der sogenannte Flap, ein Deckel auf der Hornhaut, bereits vorbereitet werden. Nun klappt man den Flap hoch, um Zugriff auf die sich darunter befindende Hornhautschicht zu haben.

Erst dann kann das eigentliche Augenlasern mit Lasik beginnen. Die Hornhaut wird mit dem Laser nun so bearbeitet, dass sie die Krümmung erhält, die für den Ausgleich der Sehschwäche bei dem Patienten erforderlich ist. Nun klappt man den Flap wieder zurück. Dieser agiert fast wie eine Art Pflaster. Schon ist der Eingriff auch schon vorbei und der Patient erhält nun noch ein paar wichtige Informationen zum anschliessenden Heilungsprozess, bevor er nach Hause gehen kann. Im Übrigen kommt diese Methode bereits seit dem Jahr 1990 zum Einsatz und wurde 1999 im deutschsprachigen Raum unter anderem von der DOG als offizielles, wissenschaftliches Verfahren eingestuft.

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